Eine Geschichte über einen jungen Hund, eine Fernbehandlung – und darüber, wie ich Tiere auch aus der Distanz energetisch begleiten kann.
Freitagnachmittag, diesen August.
Auf WhatsApp kommt eine Sprachnachricht rein. Der Name einer Freundin, die ich seit fast dreissig Jahren kenne. Ich drücke auf Play – und ihre Stimme ist kaum wiederzuerkennen. So aufgelöst, so ausser sich, dass ich im ersten Moment gar nicht richtig verstehe, was sie mir sagen will.
Sie ist mit ihrem Partner und ihrer Tochter in der Provence unterwegs. Ein Fahrradunfall, eigentlich nichts Schlimmes. Aber Chouchou, ihr grosser, ungeschorener Pudel, erst wenige Monate alt, hat sich vor Schreck losgerissen und ist einfach weggerannt. In den Wald hinein.
Ein junger Hund, völlig verängstigt, irgendwo allein im Wald.
Bei fast 40 Grad. Und dieser Sommer war so lange so heiss, dass selbst das Wasser in der Natur knapp geworden ist.
Ich schreibe sofort zurück und mache in diesem Moment nur das, was möglich ist: eine Notfall-Fernbehandlung zur Stabilisierung.
Ich stabilisierte zuerst meine Freundin und danach Chouchou – und damit auch das gesamte Feld rund um die Situation. Es geht in diesem ersten Moment nicht um eine tiefe Behandlung, sondern darum, dass alle wieder etwas zur Ruhe kommen und zurück in ihre Mitte finden.
Die ausführliche Fernbehandlung konnte ich erst später machen. Ja, ich weiss, wie das klingt. Aber ich mache diese Arbeit seit Jahren, und für mich ist sie so real wie ein Anruf beim Tierarzt.
Erst in der Nacht kommt mir noch ein Gedanke: Dort gibt es auch noch Wildschweine. Ich bin so stark mit Chouchou verbunden, dass ich ihm so gut wie möglich energetischen Schutz und Ruhe gebe.
Auch für mich wird es eine schlaflose Nacht. In Gedanken bin ich immer wieder bei ihnen in der Provence – bei meiner Freundin und ihrer Familie und bei Chouchou, irgendwo da draussen im Wald.
Samstag habe ich Fullhouse in meiner Praxis. Zwischen zwei Klientinnen rufe ich meine Tierkommunikatorin an. Jede Unterstützung kann helfen. Sie versucht, Chouchou zu erreichen. Sie fühlt ihn, dass er Angst hat und irgendwo ist. Aber sonst …Nichts. Kein Bild, kein Ort, nichts, woran man ihn hätte festmachen können – als wäre er einfach nicht da.
Ich spüre ihn den ganzen Tag. Seine Angst, seine Einsamkeit – so deutlich, dass ich ihn innerlich die ganze Zeit bei mir habe. Für eine richtige, ausführliche Verbindung und Behandlung habe ich an diesem Tag keine Ruhe. Mein Praxisalltag ist voll. Also lasse ich für den Moment los, kümmere mich um meine Klientinnen und vertraue darauf, dass Chouchou gefunden wird.
Erst am Samstagabend, nach meiner letzten Klientin, kann ich mich wirklich in Ruhe hinsetzen.
Jetzt nehme ich mir die Zeit für Chouchou. Ich verbinde mich bewusst und ganz gezielt wieder mit ihm.
Wieder: nichts.
Um sein Wesen besser zu verstehen, schaue ich noch zusätzlich seine Lebensfarbe an. Dafür nehme ich sein Geburtsdatum und rechne es zusammen, wie ich es aus der Farbenlehre von Aura-Soma kenne, mit der ich arbeite. Das Ergebnis: 16.
Und die Farbe, die dahintersteht, Violett, bedeutet u.a. so viel wie: sich unsichtbar machen. In diesem Moment macht für mich vieles Sinn. Deshalb konnte ihn niemand finden – weder meine Tierkommunikatorin noch die Menschen, die ihn im Wald suchten. Er hatte sich, unsichtbar, komplett zurückgezogen. Nicht auffindbar. Nicht spürbar. Nicht sichtbar. Ein bisschen so, wie ich manchmal mein Auto „unsichtbar“ gemacht hatte, wenn ich es an einer Stelle parkierte, wo ich eigentlich nicht durfte. Funktionierte übrigens erstaunlich gut.
Also spreche ich mit Chouchou. So klar und direkt, als stünde er vor mir: «Du musst dich zeigen, du musst bellen, damit alle dich hören.»
Keine dreissig Minuten später kommt wieder eine Sprachnachricht von meiner Freundin auf WhatsApp. Ihre Stimme zittert – diesmal aber vor Erleichterung: Sie haben ihn gefunden. Er hat gebellt. Und sie sind seiner Stimme gefolgt – mitten im Nirgendwo. Über 24 Stunden hatte die Suche gedauert. Ein ganzes Dorf hatte mitgesucht, sogar die Polizei war informiert. Aus dem verängstigten Chouchou war über Nacht ein kleiner Rambo geworden!
Glaub mir das jetzt oder nicht. Zufall, Wahrscheinlichkeit, Verbindung – nenn es, wie du willst. Für mich war es keine Überraschung.

Aber wie funktioniert so eine Fernbehandlung eigentlich?
Diese Frage bekomme ich immer wieder.
Was macht Elvira da eigentlich? Wie kann sie mit einem Tier arbeiten, das gar nicht bei ihr ist?
Ganz einfach gesagt: Ich nehme Kontakt mit dem Tier auf und verbinde mich mit seinem energetischen Feld. Bei Chouchou habe ich sehr deutlich seine Angst und seine Ohnmacht wahrgenommen. Genau solche Empfindungen können bei mir ankommen, wenn ich mich in das Feld eines Tieres einklinke.
Dann schaue ich genauer hin: Was braucht dieses Tier gerade? Wo liegt die Belastung? Was kann es unterstützen und stabilisieren? Ich arbeite dabei unter anderem mit der Aura und den Chakren, achte auf Erdung und Stabilität und teste aus, was im jeweiligen Moment gebraucht wird.
Bei Tieren arbeite ich auch mit den Engel- und Meistersymbolen nach Ingrid Auer. Je nachdem, was sich zeigt, können beispielsweise Schutz, Stabilisierung oder die Unterstützung eines bestimmten Engel- oder Meisterwesens im Vordergrund stehen.
Auch Farben spielen für mich eine wichtige Rolle. Farben tragen unterschiedliche Schwingungen – und genau darum geht es bei meiner Arbeit immer wieder:
Alles ist Schwingung. Und Schwingung kennt keine Entfernung.
Ich muss dafür nicht neben dem Tier sitzen. Ich kann mich mit ihm verbinden, wahrnehmen, was sich zeigt, und es auf energetischer Ebene begleiten. Und genau das ist das Spannende an einer Fernbehandlung:
Dein Tier muss dafür nicht bei mir sein.
Was du daraus mitnehmen kannst
- Wenn etwas gerade nicht funktioniert, heisst das nicht, dass nichts hilft. Es heisst nur, dass der übliche Weg gerade nicht der richtige sein muss.
- Loslassen ist keine Kapitulation. Manchmal ist es der einzige Weg, wie eine Lösung überhaupt entstehen kann.
- Auch Distanz muss kein Hindernis sein. Eine Fernbehandlung ermöglicht mir, dein Tier auch dann energetisch zu begleiten, wenn es nicht bei mir ist.
Fernbehandlung für dein Tier
Ob dein Tier verschwunden ist, sich auffällig verhält, Angst hat, unruhig ist oder du einfach das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt:
Eine Fernbehandlung kann eine Möglichkeit sein, dein Tier energetisch zu begleiten – unabhängig davon, ob es gerade bei dir ist oder mehrere hundert Kilometer entfernt.
So kannst du eine Fernbehandlung buchen
- Schreib mir kurz, worum es geht und was gerade passiert.
- Wir vereinbaren einen Termin. Dein Tier muss dafür nicht in die Praxis kommen.
- Nach der Behandlung melde ich mich bei dir und wir besprechen, was ich wahrgenommen habe.
Du hast das Gefühl, dein Tier braucht gerade Unterstützung?
👉 Dann buche hier eine Fernbehandlung für dein Tier.
P.S. Nächstes Jahr mache ich die APM am Hund und Katzen -Ausbildung 2027 – erstmals in der Schweiz. Dann kann ich Tiere wie Chouchou auch ganz physisch mit meinen Händen begleiten und nicht nur aus der Ferne.
Ich freue mich riesig darauf!